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Ist nun alles vorbei?

…der Traum Fußballweltmeister zu werden und das im eigenen Land sicherlich. Aber die Erinnerungen, die uns mit dieser Fußballwelt-meisterschaft 2006 in Deutschland für immer verbinden werden, das Gefühl bei diesem großartigen Ereignis dabei gewesen zu sein, sicher nicht.

Diese drei Wochen haben uns und auch unser Land verändert. Dabei meine ich nicht nur das Thema Patriotismus, zu dem ja auch schon jede Menge gesagt und geschrieben wurde, und die vielen Deutschlandfahnen die es zu sehen gab (besonderer ,,Beifall’’ denen, die Ihre gleich nach der ersten Niederlage unserer Mannschaft wieder verschwinden ließen).

Ich denke da an erster Linie an die vielen kleinen Dinge im Alltag, die mir so passierten und mir zeigten, so kann es auch gehen.

Die Menschen kamen miteinander ins Gespräch. So entpuppte sich die hübsche Südländerin an der Bushaltestelle, als Portugiesin und Fußballfan. Wir plauderten ein wenig über Fußball und wünschten uns weiter viel Spaß und Glück.

Oder nach dem Spiel Deutschland – Argentinien wurden wir in der U-Bahn als glückliche Stadionbesucher von einem süßen jungen Mädchen und ihrer Oma erkannt, die gerade von der Fanmeile kamen, und uns gleich nach unseren Eindrücken und Erlebnissen im Stadion befragten.

Berlin ist ja auch sonst nicht besonders steif und langweilig, aber jetzt kam es noch diese einzigartige Atmosphäre dazu. Eine selten erreichte Mischung aus Leichtigkeit, Lockerheit und Freundlichkeit.

Es zeigte sich, wie bunt die Stadt und ihre Bewohner sind.

Die Menschen trafen sich zum gemeinsamen Fußballschauen ob nun auf der Fanmeile, im Biergarten, im Stadtpark oder bei Freunden im Garten (selbst die, die sonst nie Fußball gucken) und sahen sich voller Begeisterung die Fußballspiele an, unterstützten ihre Mannschaft und hinterher wurde gemeinsam gefeiert und getröstet. Alles friedlich !!!

Dann kam dieses Gefühl, Teil einer großen Gemeinschaft zu sein, das es wohl sonst in unserem individualisierten Alltag selten gibt.

Auch stolz auf unser Land zu sein, weil es sich als ein guter Gastgeber erwies, gehört dazu.

Nicht traurig sein das es mit dem Titel dieses Mal nichts wurde.

Es war einfach eine geile Zeit. Danke Jungs!!!

d.g.

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